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Mit bloggen lernen?

In den letzten Tagen habe ich mich intensiver mit Weblogs beschäftigt. Aus pädagogischer Perspektive gekommt das Ganze eine besondere Note, wenn man ein Weblog als Lerntagebuch nutzt. Das will ich ab jetzt einmal probieren. Die Idee ist, dass ich dann nach Wochen zurückverfolgen kann, wie sich Gedanken bei mir entwickelt haben, ob sich Fragen gelöst und welche ganz neuen Aspekte womöglich aufgetaucht sind. Ich habe keine Ahnung, ob ich so besser als bisher das Lernen lernen kann. Aber schaden kann es auf keinen Fall, es auszuprobieren.

Bei Peter Baumgartner lese ich einige weitere Aspekte zu diesem Thema und dass die Kombination von Weblogs mit sogenannten E-Protfolios besonders ergiebig sein soll. Damit will ich mich weiter beschäftigen.

Und noch was zu diesem Thema: In den letzten Tagen war ich auf der Tagung der Sektion Erwachsenenbildung der Dt. Gesellschaft für Erziehungswissenschaften in Potsdam und bin dort in einen Vortrag von Dr. Nicole Hoffmann (Universität Koblenz-Landau) geraten. Sie hat ihre Erfahrungen mit Blogging - wie ich finde - auf sehr anregende Weise präsentiert und dazu angeregt, sich intensiver aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive mit dem Thema auseinander zu sezten. Wir haben uns vorgenommen, unserer Erfahrungen mit dem Phänomen Bloggen im Kontext des Lernens wechselseitig auszutauschen. Wer mehr über ihre Arbeit an der Uni Koblenz-Landau erfahren will, findet dazu einiges im Blog EB/WB in Koblenz studieren.

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4 Responses to “Mit bloggen lernen?”

  1. Andre sagt:

    Prima Artikel ,-)

    Ich denke dass neue Technologien unter sozial/gesellschaftlichen Aspekten eine Gesellschaft weiterbringen und viele Vorteile für diese bringen.

    Leider ist die Akzeptanz neuer Technologien nie sehr hoch (siehe Beispiel in Deutschland: eCommerce, online bezahlen per Kreditkarte).

    Die Durchsetzung der Technologie kann über die folgende Faktoren beeinflusst/durchgesetzt werden:

    1. Wiederholung (die Vorteile werden immer und immer wieder publiziert)

    2. Mehrwert (klare Vorteile der Technologie werden anschaulich erläutert)

    3. Trend (als “Geheimtipp” verbreitet sich die Technologie, siehe podCast)

  2. Reinhard sagt:

    Klar, ich glaube auch, dass in neuen Technologien das Potential liegt, unsere Gesellschaft weiter zu bringen. Ich meine aber nicht, dass wir im Umgang mit - beispielsweise - dem Internet vor allem ein Akzeptanzproblem haben, dem mit einer Durchsetzungsstrategie begegnet werden sollte.

    Ich sehe eher immer neue ethische Fragen, die uns zusetzen und die zuallererst eine intensive Auseindersetzung mit den Potentialen des Neuen erfordern, dann eine “Technikfolgeneinschätzung” und dann - daraus abgeleitet - eine verantwortete Entscheidung im Umgang mit den neuen Möglichkeiten.

    Das ist ein oft mühsamer und von daher von vielen gescheuter Weg. Werden ethische Fragen - beispielsweise nach der Eigendynamik neuer Technologien, denen unter Umständen ein Möglichkeitssinn innewohnt, dem man sich kaum entziehen kann - aber ernsthaft gestellt und verantwortlich beantwortet - durch die entscheidung beispielsweise, in bestimmten fällen und situationen nicht alle vorhandenen neuen möglichkeiten voll auszuschöpfen, sondern auf “herkömmliche” lösungs- oder bearbeitungswege zurück zu greifen - , dann besteht die Chance und Notwendigkeit, sich um die “Durchsetzung” zu kümmern. Und da sind dir von Dir, André, angedeuteten Strategien sehr sinnvoll, finde ich!

    Unbenommen braucht es daher, meiner Meinung nach, Pioniere, die das Neue aufgreifen, in vielerlei Hinsicht ausprobieren und weitertreiben. Wenn sich Pioniere auch mit der ethischen Fragesellung auseinander setzen, dann haben wir das, was aktuell unter dem Stichwort Nachhaltigkeit diskutiert wird. Eine sozial-, generationen-, gender- und mitweltverantwortliche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft.

    Puhh, das ist jetzt alles ziemlich hochgestochen geworden. Ich weiß auch nicht, aber ich wollte es einfach mal sagen. Du verstehst das schon richtig, André, oder?

  3. Andre sagt:

    Ja klar ,-) Zusammengefasst: Erst überlegen, dann agieren! *g* Gerade wenn eine “Sache” gut durchdacht ist, dann wird aus diese “Sache” ein quasi Selbstläufer, der sich etabliert und somit akzeptiert wird. Inklusive aller ethischen Fragen!

    Wichtig für die Pioniere ist, sich nicht von (kleineren) Rückschlägen aus der Bahn werfen zu lassen und Ihre Vision/Ziel konsequent weiter zu verfolgen. Mehr noch. Die “Rückschläge”, wenn man diese einfach mal als konstruktive Kritik deutet, sind durchaus Hilfestellungen, um den Weg zum Ziel zu “verbessern”.

  4. juergen.wilbert sagt:

    lieber reinhard,
    wirklich eine interessante, informationsreiche und aktuelle web.seite. schön, dass du auch die kleinen, witzigen und geistreichen sentenzen, die mir so am herzen liegen zu wort kommen lässt - sozusagen als generelle kritische kommentare zu modernen strömungen. hier noch zwei neue “hirnbissige” beispiele von mir:

    Vor lauter Medienpräsenz
    geht uns noch die Geistesgegenwart verloren.

    Angesichts der um sich greifenden Computermasken
    verlieren die Benutzer ihr eigenes Gesicht.

    Schönen, sonntäglichen Gruß aus D,dorf
    jürgen

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