Fit in die berufliche Zukunft mit www.in-eigener-sache.de

Seit ein paar Tagen ist das Portal in-eigener-sache.de online. Es bietet Teilnehmer/innen Informationen rund um das Thema Arbeitsmarkfitness und Kompetenzentwicklung sowie Angebote für ein “berufliches Fitnesstraining”, wie es auf der Seite heißt. Die Aktion will die “Arbeitsmarktfitness” von Beschäftigten fördern, und zwar über die gesamte Spanne des Berufslebens hinweg.
Im Job steht jeder tagtäglich neuen Herausforderungen gegenüber. Gleichzeitig verändert sich die Arbeitswelt stetig: So gehört der Arbeitsplatz auf Lebenszeit schon längst der Vergangenheit an, ebenso die vorgezeichneten Berufswege. Um Schritt halten zu können, muss sich jeder ein Leben lang weiterentwickeln.
Bei »in eigener Sache« sprechen wir in diesem Zusammenhang von Arbeitsmarktfitness. Dabei geht es gar nicht so sehr um Ihre fachliche Qualifikation, sondern vielmehr um persönliche und soziale Kompetenzen: um Offenheit und Veränderungsfähigkeit, um Lernbereitschaft und nicht zuletzt um Eigeninitiative. Denn Eigenschaften wie diese lassen Sie mit den steigenden Anforderungen der Arbeitswelt mitwachsen.
Die Aktion »in eigener Sache« - Fit in die berufliche Zukunft wird nach gemeinschaftlicher Konzeption von der Arbeitsgemeinschaft »in eigener Sache« - Deutsche Bank AG und Fachhochschule Ludwigshafen - in Zusammenarbeit mit dem Münchener geva-institut durchgeführt und begleitet. Mehrere namhafte Wirtschaftsunternehmen, Institutionen und Verbände unterstützen das Projekt finanziell und ideell.
Das Ganze sieht wirklich sehr interessant aus, die Website ist gut gemacht. Der Ansatz erinnert an das in Nordrhein-Westfalen gerade angelaufene Projekt Meine Region - Meine berufliche Chance, bei der Beschäftigte eine kostenlose Beratung zur Berufswegeplanung in Anspruch nehmen können. Außerdem werden hier speziell für die berufliche Weiterentwicklung konzipierte Weiterbildungsangebote offeriert. Ich werde mich bei in-eigener-sache.de anmelden und vor allem mal den Kompetenz-Test ausprobieren, den man zur Zeit kostenlos dort machen kann. Ob ich das Coaching benötige, das dort ebenfalls angeboten wird? Ich bin gespannt. Über weitere, erste Eindrück von dieser Aktion würde ich mich freuen.
Dezember 4th, 2005 at 01:25
Das Angebot fand ich auch sehr interessant. Die Abwicklung klappte m.E. sehr gut. Das Zertifikat sieht auch schön aus. Doch was ich mit dem Ergebnis anfangen soll …? Es ist mir zu plakatativ. (Bei den 12 Kompetenzfeldern neun mal + und drei mal -). Mir persönlich hat es jedenfalls nichts gebracht.
Dezember 4th, 2005 at 22:41
hallo,
deine beobachtung entspricht ganz meinen überlegungen: was nützt die beste kompetenzerfassung und dokumentation, wenn keine weiteren schritte mit zum konzept der erfassung gehören? bei dem angebot “in-eigener-sache” verstehe ich das so, dass in einem solchen falle ein coaching gebucht werden soll. oder ein seminar besucht. wobei mir nicht klar geworden ist, wo genau solche sachen angeboten werden. die recherchemöglichkeiten auf der website “in-eigenere-sache” führen hier nur selten zu einem konkreten ergebnis. oder ich habe noch nicht entdeckt, wie das genau geht. die seite ist ja ziemlich voll …
.reinhard
Januar 2nd, 2006 at 13:44
Hallo, ich bin Birgit Knatz und leite die TelefonSeelsorge Hagen Mark. In der TelefonSeelsorge bilden wir jedes Jahr ca. 12 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus, die dann nach ein einhalb Jahren Ausbildung ehrenamtlich am Telefon und per Internet beraten. Inhaltlich umfasst die Ausbildung u.a. die Schwerpunkte personenzentrierte Gesprächsführung, Theorie und Praxis der Krisenbegleitung, Kommunikationstraining und persönliches Lernen. Die Ausbildung erfolgt nach den Richtlinien der „Rahmenordnung für die Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Telefonseelsorge“ und ist in allen 105 TelefonSeelsorgestellen in Deutschland anerkannt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen die Fähigkeiten die sie in der Ausbildung lernen auch für ihre berufliche Tätigkeit, gerade die sogenannten „softskills“, sind heute ja ein wesentlicher Teil der Arbeit und auch in den Stellenausschreibungen zu finden. Daher finde ich es klasse, dass zu den Kompetenzen auch die weichen Faktoren gehören.
Birgit