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Narrative Ansätze haben Hochkonjunktur

In den Sozialwissenschaften hat die “narrative Wende” vor 25 bis 30 Jahren statt gefunden. Stärkster Ausdruck dieser Entwicklung ist sicher die qualitative Forschungsmethode des (biographisch)narrativen Interviews, wie es ursprünglich von Fritz Schütze in den siebziger Jahren konzipiert und bis heute in immer neuen Varianten zur Anwendung kommt. Seit über 20 Jahren hat dieser methodische Zugang zur Wirklichkeit auch in den Erziehungswissenschaften Platz gegriffen. Und nun sickern “narrative Methoden bzw. Ansätze” mehr und mehr in praxisnähere Felder ein. Storytelling wird in der Unternehmensberatung als Methode zur Verbesserung der innerbetrieblichen Kommunikation eingesetzt. Vor allem im Wissensmanagement entdecken immer mehr Professionelle ein Spektrum an Möglichkeiten, wie sich über das Generieren und Begleiten alltagssprachlichen Erzählens über berufliche Erfahrungen, Wissensbestände und Arbeitsprozesse erschließen lassen.

Aus der Vielzahl von Online- und Printveröffentlichungen greife ich hier drei heraus, die mir in den letzten Tagen besonders aufgefallen sind und die ich sehr empfehlen möchte:

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2 Responses to “Narrative Ansätze haben Hochkonjunktur”

  1. Strukturnetz Blog » Blog Archive » Erzählen und Zuhören in Organisationen? sagt:

    […] bieten die Autor/inn/en eine instruktive Weiterführung dessen, was sie schon im neuesten Buch von Gabi Reinmann in einem Aufsatz angedeutet hatten (hier hatte ich bereits auf das Buch hingewiesen). Im Mittelpunkt ihrer Überlegungen steht die Bedeutung des Erfahrungswissens bei Koordinationsleistungen in Organisationen. Wo Unplanbares einen immer größeren Raum einnimmt und traditionelle Steuerungslogiken von daher zu kurz greifen, bekommt die Kommunikation von Erfahrungswissen innerhalb von Unternehmen und Organsisatonen eine entscheidende Rolle. Hier setzen Reinmann/Vohle an: Geschichtenerzählen in Organisationen unter dem Primat von Effizienz und Kontrolle einzuführen, ohne den Eigenwert dieses Phänomens zu respektieren, ist sowohl aus humaner als auch aus ökonomischer Sicht unsinnig. Erzählen und Zuhören in Organisationen sind nicht effizient. Wohl aber können Erzählen und Zuhören effektiv sein, indem sie eine neue Logik der Intuition fördern, die in Zeiten des Unplanbaren wirksamer ist als ein alleiniges Vertrauen auf die rationale Logik. So gesehen können Erzählen und Zuhören nicht nur humane, sondern handfeste, weil nachhaltige ökonomische Vorteile haben. […]

  2. MAB business school sagt:

    Ob narrativ oder poetisch ich liebe das geschriebene Wort in allen Formen und Ausführungen, gerade die zunehmenden Medialisierung hat einiges mit unseren ursprünglichen Texten angerichtet. Was zuerst doch recht negativ klingt, ist gar nicht so ernst gemeint. Nur die Textarten sollten sich auf das veränderte Leseverhalten des Users einstellen und so durch klare Sätze, knappe Absätze und Aufzählungen zum Lesen und Klicken einladen. Eines steht fest: Lesen macht Sinn und auch jede Menge Spaß, wenn man das Richtige ließt.

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