Neues zum informellen Lernen
Jochen Robes vom Weiterbildungsblog lässt uns mal wieder an seinen Blog-Lesefrüchten teilhaben. Diesmal zu einem seiner Schwerpunktthemen, dem informellen Lernen. Da ich die Diskussion um das Verhältnis von organisierten und informellen Lernprozessen unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen ebenfalls für zentral halte, weise ich hier auf den Beitrag hin. Meinen ganz persönlichen Erfahrungen der letzten Montate mit meiner beruflichen Tätigkeit entspricht der abschließende Kommentar von Robes:
dass neue Formen des Lernens ohne neue Formen des Zusammenarbeitens immer an Grenzen stoßen
Eine wundervolle Erklärung und Illustration (!) des informellen Lernens gibt der von Robes erwähnte Jay Cross in seinem Informal Learning Blog; Pflichtlektüre für dieses Thema. Wie immer auf hohem Niveau und dennoch verständlich ist das Arbeitsblatt von Werner Stangl zum latenten, passiven, impliziten, inzidentellen oder informellen Lernen, das ich mir heute noch einmal genauer angesehen habe. Der ensprechende Wikipedia-Eintrag müsste dagegen schleunigst ergänzt und aktualisiert werden; wobei es erstaunlicher Weise in der englischsprachigen Wikipedia eher noch fragmentarischer aussieht. Vielleicht fühlt sich jemand mit etwas Zeit dazu berufen, hieran etwas zu ändern.