<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!-- generator="wordpress/2.0.1" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Kommentare zu: Und wieder ein Fan des Podcasting</title>
	<link>http://www.strukturnetz.de/blog/2006/05/25/und-wieder-ein-fan-des-podcasting/</link>
	<description>Lerngedanken zu Erwachsenenbildung, E-Learning, Didaktik, Kompetenzentwicklung ...</description>
	<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 13:13:29 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.0.1</generator>

	<item>
		<title>Von: Andreas Auwärter</title>
		<link>http://www.strukturnetz.de/blog/2006/05/25/und-wieder-ein-fan-des-podcasting/#comment-505</link>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2006 12:42:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.strukturnetz.de/blog/2006/05/25/und-wieder-ein-fan-des-podcasting/#comment-505</guid>
					<description>Lieber Herr Völzke, 

auch wenn ich Ihr Posting als bekennender Podcastrezipient erst im August so richtig wahrnehme, so freut es mich um so mehr ;-) 

In meinen Augen ist die Frage, ob und inwieweit Podcasting einen Beitrag zum informellen Lernen nach strenger Definition leisten kann und vermag sekundär aber nicht vernachlässigbar. 

Vielleicht sind jedoch folgende Schritte vorweg wichtig:
Podcasting ist natürlich ein Kunstwort und übersetzt werden muss es nicht mehr. Doch in der Bedeutung kann es schon vieles meinen. Die Einen reden vom kontinuierlichen Strom an akkustischen oder optischen Informationen, die Anderen haben ihren Aspekt auf dem Publikationsweg. Wiederum dritte meinen nur das, was über den RSS-Feed transportiert würde sei der Podcast, oder Andere hingegen lassen das Webbed in ihre Beurteilung einfließen, was dann Kommunikationsprozesse und Diskussionsprozesse mit einschließt. 

Aber abseits dieser definierenden Gedanken ist Podcasting im universitären / aber auch schulischen Kontext auch weiterhin spannend. 

So zeigt sich in meinen Augen eine starke Abhängigkeit zwischen dem ich nenne es jetzt einmal &quot;didaktischen Setting&quot; und der Gestaltung des Podcasts. Er kann konservierenden Charakter haben, zum Beispiel Veranstaltungen aufzeichnen, etc. Er kann ergänzenden Charakter haben, zum Beispiel Zusatzinformationen liefern, er kann exklousiven Charakter haben, in der Form, dass er als hauptsächlicher Vertriebsweg des Lernangebotes wahrgenommen werden kann. Aber es geht auch anders. Er kann kreativen Charakter haben, in der Form, als dass die eigentlichen Erzeuger der Informationen die Studierenden sind ... der Settings und Szenarien gibt es viele. 

Erst wenn diese klar sind, ist der informelle Anteil festzustellen. So kann jemand, der ein Seminar besucht, durchaus im institutionellen Kontext einem Podcast beiwohnen. Jemand, der dies zufällig nicht besucht, nimmt ihn eventuell aus informellen und inzidenten Motiven wahr. 

Soweit von mir. und mit herzlichen Grüßen von Frau Dr. Hoffmann (hoffmanneb) aus Koblenz.

Andreas Auwärter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Völzke, </p>
<p>auch wenn ich Ihr Posting als bekennender Podcastrezipient erst im August so richtig wahrnehme, so freut es mich um so mehr <img src='http://www.strukturnetz.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>In meinen Augen ist die Frage, ob und inwieweit Podcasting einen Beitrag zum informellen Lernen nach strenger Definition leisten kann und vermag sekundär aber nicht vernachlässigbar. </p>
<p>Vielleicht sind jedoch folgende Schritte vorweg wichtig:<br />
Podcasting ist natürlich ein Kunstwort und übersetzt werden muss es nicht mehr. Doch in der Bedeutung kann es schon vieles meinen. Die Einen reden vom kontinuierlichen Strom an akkustischen oder optischen Informationen, die Anderen haben ihren Aspekt auf dem Publikationsweg. Wiederum dritte meinen nur das, was über den RSS-Feed transportiert würde sei der Podcast, oder Andere hingegen lassen das Webbed in ihre Beurteilung einfließen, was dann Kommunikationsprozesse und Diskussionsprozesse mit einschließt. </p>
<p>Aber abseits dieser definierenden Gedanken ist Podcasting im universitären / aber auch schulischen Kontext auch weiterhin spannend. </p>
<p>So zeigt sich in meinen Augen eine starke Abhängigkeit zwischen dem ich nenne es jetzt einmal &#8220;didaktischen Setting&#8221; und der Gestaltung des Podcasts. Er kann konservierenden Charakter haben, zum Beispiel Veranstaltungen aufzeichnen, etc. Er kann ergänzenden Charakter haben, zum Beispiel Zusatzinformationen liefern, er kann exklousiven Charakter haben, in der Form, dass er als hauptsächlicher Vertriebsweg des Lernangebotes wahrgenommen werden kann. Aber es geht auch anders. Er kann kreativen Charakter haben, in der Form, als dass die eigentlichen Erzeuger der Informationen die Studierenden sind &#8230; der Settings und Szenarien gibt es viele. </p>
<p>Erst wenn diese klar sind, ist der informelle Anteil festzustellen. So kann jemand, der ein Seminar besucht, durchaus im institutionellen Kontext einem Podcast beiwohnen. Jemand, der dies zufällig nicht besucht, nimmt ihn eventuell aus informellen und inzidenten Motiven wahr. </p>
<p>Soweit von mir. und mit herzlichen Grüßen von Frau Dr. Hoffmann (hoffmanneb) aus Koblenz.</p>
<p>Andreas Auwärter
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
</channel>
</rss>

