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	<title>Kommentare zu: Stärken stärken mit Kompetenzreflektor und TalentKompass NRW?</title>
	<link>http://www.strukturnetz.de/blog/2006/10/24/starken-starken-mit-kompetenzreflektor-und-talentkompass-nrw/</link>
	<description>Lerngedanken zu Erwachsenenbildung, E-Learning, Didaktik, Kompetenzentwicklung ...</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 05:43:30 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Reinhard Völzke</title>
		<link>http://www.strukturnetz.de/blog/2006/10/24/starken-starken-mit-kompetenzreflektor-und-talentkompass-nrw/#comment-949</link>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2006 12:31:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.strukturnetz.de/blog/2006/10/24/starken-starken-mit-kompetenzreflektor-und-talentkompass-nrw/#comment-949</guid>
					<description>Ja, ein pädagogisch sinnvoller Einsatz des TalentKompass NRW stärkt sicher das Selbstwertgefühl und Selbstbewußtsein vieler Anwender/innen. Davon gehe ich auch aus und da zeigt alle Erfahrung. Und viele Anwender/innen verwenden für sich selbst auch Formulierungen wie &quot;Aha, das sind als meine Stärken&quot; oder &quot;Super, jetzt habe ich es schwarz auf weiß, wo meine Stärken und Schwächen liegen&quot; oder &quot;Diese Fähigkeit ist zuwenig ausgeprägt bei mir, da wollte ich schon länger was dran machen, die werde ich jetzt stärken&quot; usw. 

Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden. Meine Erfahrung zeigt nur, dass es oft sinnvoll sein kann, als professionelle Begleiter/in hier nicht einzustimmen, sondern die Perspektive etwas zu verschieben: &quot;Schau doch mal, womit Du Dich gerne beschäftigst, was Dich in Bann zieht - es ist jetzt erstmal egal, ob Du gut kannst, was Du dabei machst. Es geht jetzt nur um das, worauf Du Dich gerne konzentrierst ...&quot; Ich habe immer wieder Personen erlebt, für die sich in diesem Augenblick neue Türen geöffnet haben, die wenigstens für Momente einmal ihre eingeprägte Selbstwahrnehmung aufgeben konnten und plötzlich ganz neue Seiten an sich wichtig genommen haben - auch und gerade hinsichtlich der Frage, was sie beruflich tun wollen oder wie sich bei ihrer Arbeit verändern könnten. 

Genau diese Tür will der TalentKompass aufstoßen. Und dazu habe ich jedenfalls bis jetzt die Rede von Stärken und Schwächen nicht gebraucht - lasse mich aber gerne überzeugen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ein pädagogisch sinnvoller Einsatz des TalentKompass NRW stärkt sicher das Selbstwertgefühl und Selbstbewußtsein vieler Anwender/innen. Davon gehe ich auch aus und da zeigt alle Erfahrung. Und viele Anwender/innen verwenden für sich selbst auch Formulierungen wie &#8220;Aha, das sind als meine Stärken&#8221; oder &#8220;Super, jetzt habe ich es schwarz auf weiß, wo meine Stärken und Schwächen liegen&#8221; oder &#8220;Diese Fähigkeit ist zuwenig ausgeprägt bei mir, da wollte ich schon länger was dran machen, die werde ich jetzt stärken&#8221; usw. </p>
<p>Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden. Meine Erfahrung zeigt nur, dass es oft sinnvoll sein kann, als professionelle Begleiter/in hier nicht einzustimmen, sondern die Perspektive etwas zu verschieben: &#8220;Schau doch mal, womit Du Dich gerne beschäftigst, was Dich in Bann zieht - es ist jetzt erstmal egal, ob Du gut kannst, was Du dabei machst. Es geht jetzt nur um das, worauf Du Dich gerne konzentrierst &#8230;&#8221; Ich habe immer wieder Personen erlebt, für die sich in diesem Augenblick neue Türen geöffnet haben, die wenigstens für Momente einmal ihre eingeprägte Selbstwahrnehmung aufgeben konnten und plötzlich ganz neue Seiten an sich wichtig genommen haben - auch und gerade hinsichtlich der Frage, was sie beruflich tun wollen oder wie sich bei ihrer Arbeit verändern könnten. </p>
<p>Genau diese Tür will der TalentKompass aufstoßen. Und dazu habe ich jedenfalls bis jetzt die Rede von Stärken und Schwächen nicht gebraucht - lasse mich aber gerne überzeugen &#8230;
</p>
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	<item>
		<title>Von: Julia Gillen</title>
		<link>http://www.strukturnetz.de/blog/2006/10/24/starken-starken-mit-kompetenzreflektor-und-talentkompass-nrw/#comment-909</link>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2006 19:35:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.strukturnetz.de/blog/2006/10/24/starken-starken-mit-kompetenzreflektor-und-talentkompass-nrw/#comment-909</guid>
					<description>Auch wir - als Konterpart im Workshop - haben die veranstaltung sehr genossen. das lag zum einen an einer sehr konstruktiven und interessierten Seminargruppe, zum anderen sicher an der angenehmen Atmosphäre im Technikzentrum. 

Zum kontroversen Diskussionpunkt, der oben angesprochen wird, ist Folgendes anzumerken: Auch mit der Herangehensweise, die der Talentkompass vorschlägt, wird meiner Meinung nach die Frage, ob Selbstbewußtsein gestärkt oder geschwächt wird nicht umgangen, nur weil die beiden Begriffe nicht auftauchen.  Denn auch hier wird von der positiven Seite an die Fähigkeiten der Menschen herangegangen, auch wenn der Begriff der Stärken nicht auftaucht.

Vielmehr könnte man gerade umgekehrt argumentieren, dass Menschen mit wenig Selbstbewußtsein eher auf ihre Stärken hingewiesen werden müssen und von ihnen ausgehen sollten und Menschen mit einem (zu) gesunden Selbstbewußtsein auch mal ihre Schwächen erkennen sollten. dazu sollten diese aber benannt werden. In jedem Fall muss die Situation und die Verfassung der Teilnehmer den Ausschlag geben, wie sehr Stärken und Schwächen tatsächlich getrennt benannt werden müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wir - als Konterpart im Workshop - haben die veranstaltung sehr genossen. das lag zum einen an einer sehr konstruktiven und interessierten Seminargruppe, zum anderen sicher an der angenehmen Atmosphäre im Technikzentrum. </p>
<p>Zum kontroversen Diskussionpunkt, der oben angesprochen wird, ist Folgendes anzumerken: Auch mit der Herangehensweise, die der Talentkompass vorschlägt, wird meiner Meinung nach die Frage, ob Selbstbewußtsein gestärkt oder geschwächt wird nicht umgangen, nur weil die beiden Begriffe nicht auftauchen.  Denn auch hier wird von der positiven Seite an die Fähigkeiten der Menschen herangegangen, auch wenn der Begriff der Stärken nicht auftaucht.</p>
<p>Vielmehr könnte man gerade umgekehrt argumentieren, dass Menschen mit wenig Selbstbewußtsein eher auf ihre Stärken hingewiesen werden müssen und von ihnen ausgehen sollten und Menschen mit einem (zu) gesunden Selbstbewußtsein auch mal ihre Schwächen erkennen sollten. dazu sollten diese aber benannt werden. In jedem Fall muss die Situation und die Verfassung der Teilnehmer den Ausschlag geben, wie sehr Stärken und Schwächen tatsächlich getrennt benannt werden müssen.
</p>
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