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	<title>Kommentare zu: Einfacher und glücklicher lernen?</title>
	<link>http://www.strukturnetz.de/blog/2006/11/15/einfacher-und-glucklicher-lernen/</link>
	<description>Lerngedanken zu Erwachsenenbildung, E-Learning, Didaktik, Kompetenzentwicklung ...</description>
	<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 13:11:09 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: adviser</title>
		<link>http://www.strukturnetz.de/blog/2006/11/15/einfacher-und-glucklicher-lernen/#comment-1739</link>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2007 11:43:38 +0000</pubDate>
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					<description>...schwere Kost...</description>
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</p>
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		<title>Von: Helge Staedtler</title>
		<link>http://www.strukturnetz.de/blog/2006/11/15/einfacher-und-glucklicher-lernen/#comment-1368</link>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2006 20:19:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.strukturnetz.de/blog/2006/11/15/einfacher-und-glucklicher-lernen/#comment-1368</guid>
					<description>Die Bemerkungen von Frieder Nake leuchten mir unmittelbar ein. Zugleich rufen Sie bei mir Zweifel hervor, ob ich nicht vielleicht selbst zu denen gehöre, die eine &quot;Verdummungslehre&quot; praktizieren, denn ich habe mich erst kürzlich in einem Blogeintrag (&lt;a href=&quot;http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_staedtler/?p=79&quot;&gt;http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_staedtler/?p=79&lt;/a&gt;) ein wenig darüber beschwert, wie wenig veränderungsfreudig einige Studierende/Lernende scheinbar sind. Dabei habe ich auf die &lt;b&gt;&quot;innovationsrelevanten Verhaltensweisen und Einstellungen der Bevölkerung&quot;&lt;/b&gt; abgestellt. Ich mache es allerdings nicht meinen Studierenden direkt zum Vorwurf, sondern sehe da eher eine Aufgabe der Gesellschaft, sich für mehr postmoderne Werte zu interessieren bzw. zu öffnen.

Das die eigenen Erwartungen enttäuscht werden, passiert einem umso öfter, je höher man seine Erwartungen schraubt. Das lernt man ja recht schnell. Die Erwartungen schön niedrig zu halten ist aus meiner Sicht aber auch keine dauerhafte Lösung. Ich finde die perspektive von Frieder Nake gut, dass er seine nicht erfüllten Erwartungen damit erklärt, dass das Gegenüber vermutlich etwas anderes gelernt hat, als das was er sich vorgestellt hat. Wenn Leben ohne Lernen nicht geht, dann muss man an der Stelle vielleicht einfach sagen: &quot;Prima dass auch die gelernt haben, die vordergründig nicht gelernt haben, sie haben eben bloss nicht das gelernt, was man erwartet hat.&quot;

&lt;b&gt;Ich denke mehr Vertrauen in den Lernenden ist wohl selten ein Fehler!&lt;/b&gt; Misstrauen ist ein eher schlechter Berater für eine Lehr-lern-Beziehung, denke ich. Daher versuche ich auch Vertrauen zu praktizieren. Viele Lernende sind aber oft überfordert, wenn man Ihnen dieses Vertrauen entgegenbringt und sie lehnen die damit einhergehende Verantwortung für das entgegengebrachte Vertrauen einfach ab. Und das finde ich ist dann doch lern- und innovationsrelevant.

Gruss, Helge Staedtler

P.S.: Herr Völzke eine Frage: Welches Plugin bzw. welche Änderung muss ich im Wordpress vornehmen um ebenso eine schicke Anzeige in dem grauen Bereich nach einem Beitrag zu bekommen, in dem steht wie oft der Beitrag gelesen wurde? Das würde ich auch gerne bei mir einrichten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bemerkungen von Frieder Nake leuchten mir unmittelbar ein. Zugleich rufen Sie bei mir Zweifel hervor, ob ich nicht vielleicht selbst zu denen gehöre, die eine &#8220;Verdummungslehre&#8221; praktizieren, denn ich habe mich erst kürzlich in einem Blogeintrag (<a href="http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_staedtler/?p=79"><a href='http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_staedtler/?p=79' rel='nofollow'>http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_staedtler/?p=79</a></a>) ein wenig darüber beschwert, wie wenig veränderungsfreudig einige Studierende/Lernende scheinbar sind. Dabei habe ich auf die <b>&#8220;innovationsrelevanten Verhaltensweisen und Einstellungen der Bevölkerung&#8221;</b> abgestellt. Ich mache es allerdings nicht meinen Studierenden direkt zum Vorwurf, sondern sehe da eher eine Aufgabe der Gesellschaft, sich für mehr postmoderne Werte zu interessieren bzw. zu öffnen.</p>
<p>Das die eigenen Erwartungen enttäuscht werden, passiert einem umso öfter, je höher man seine Erwartungen schraubt. Das lernt man ja recht schnell. Die Erwartungen schön niedrig zu halten ist aus meiner Sicht aber auch keine dauerhafte Lösung. Ich finde die perspektive von Frieder Nake gut, dass er seine nicht erfüllten Erwartungen damit erklärt, dass das Gegenüber vermutlich etwas anderes gelernt hat, als das was er sich vorgestellt hat. Wenn Leben ohne Lernen nicht geht, dann muss man an der Stelle vielleicht einfach sagen: &#8220;Prima dass auch die gelernt haben, die vordergründig nicht gelernt haben, sie haben eben bloss nicht das gelernt, was man erwartet hat.&#8221;</p>
<p><b>Ich denke mehr Vertrauen in den Lernenden ist wohl selten ein Fehler!</b> Misstrauen ist ein eher schlechter Berater für eine Lehr-lern-Beziehung, denke ich. Daher versuche ich auch Vertrauen zu praktizieren. Viele Lernende sind aber oft überfordert, wenn man Ihnen dieses Vertrauen entgegenbringt und sie lehnen die damit einhergehende Verantwortung für das entgegengebrachte Vertrauen einfach ab. Und das finde ich ist dann doch lern- und innovationsrelevant.</p>
<p>Gruss, Helge Staedtler</p>
<p>P.S.: Herr Völzke eine Frage: Welches Plugin bzw. welche Änderung muss ich im Wordpress vornehmen um ebenso eine schicke Anzeige in dem grauen Bereich nach einem Beitrag zu bekommen, in dem steht wie oft der Beitrag gelesen wurde? Das würde ich auch gerne bei mir einrichten.
</p>
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