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Wikis, Weblogs und Podcasts in der Berufsausbildung einsetzen?

Gerade beschäftige ich mit den bisherigen Erfahrungen des Einsatzes von Wikis, Weblogs und Podcasts in der Berufsausbildung, der ja bekanntlich in Deutschand ganz am Anfang steht. Von den wenigen Pionieren führe ich hier zwei ganz unterschiedlich gelagerte Ansätze an: den Ausbildungsblog der FESTO-AG, Esslingen, und das Wiki der Kirchenmusikausbildung der Universität der Künste in Berlin. Beide Angebote nutzen die jeweilige Technologie eines Weblogs oder einen Wikis, um die interne und externe „Unternehmenskommunikation“ zu optimieren und so die Ausbildungsaktivitäten zu optimieren.

Das Ziel eines im Rahmen der Ausbildungsaktivitäten eines Unternehmens eingesetzten Blogs kann beispielsweise sein, Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen in unmittelbarer, authentischer Weise über die jeweiligen Ausbildungsangebote zu informieren. Darüber hinaus können sich Auszubildende untereinander und mit ihren Ausbildnerinnen und Ausbildnern über ihre Erfahrungen mit der Ausbildung austauschen. Jede lesende Person kann jeden Beitrag direkt kommentieren, Kommentare können aufgegriffen, weiterkommentiert oder zu einem neuen Beitrag erweitert werden. Der soziale Austausch und das wechselseitige Lernen werden gefördert.

In Ausbildungswikis können beispielsweise zentrale Dokumente, Verfahrensanleitungen und Arbeitsergebnisse veröffentlicht werden. Außerdem können Interviews mit Personalverantwortlichen, Ausbildungsbeauftragten, ehemaligen Auszubildenden, Schüler/innen und Lehrer/innen dokumentiert werden. Wikis dienen damit einem lernorientierten Wissensmanagement.

In Verbindung mit einem Weblog können Audio- oder Video-Podcasts zum Ansehen und/oder Anhören ins Internet gestellt werden, um eine noch größere Authentizität zu gewährleisten und die Textlastigkeit von Weblogs und Wikis durch multimediale Elemente aufzulockern. Hierzu habe ich bisher kein Beispiel gefunden. Vielleicht kann jemand weiter helfen.

Wenn die drei hier angesprochenen Technologien in das Gesamtkonzept der Ausbildungsarbeit eines Unternehmens integriert sind, dann erhöht sich signifikant die direkte Interaktion der Auszubildenden untereinander; Ausbilder/innen können sich besser untereinander austauschen; Manager, Auszubildende und andere Angestellte von Unternehmen können sich per Audio und Video in Podcasts und Videocasts präsentieren. In Corporate Blogs berichten Mitarbeiter/innen über ihre Arbeit und ihre Projekte. Dies alles kann die interne Unternehmenskommunikation verbessern, und zwar im Sinne einer „Zweibahnkommunikation“, wo Nutzer/innen unter entsprechender Anleitung und Begleitung zu Mitgestalter/inn/en werden können. All dies geschieht aber nicht ohne die gezielte Einführung dieser Medien und die professionelle Begleitung der Akteure. Hierzu sind entsprechende Praxiseinführungen notwendig, die es sicher auch schon gibt, von denen ich aber bisher noch keine entdeckt habe. Auch hier bin ich für Hinweise dankbar.

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