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UN-Dekade: Die Bedeutung von informellem Lernen für verschiedene Arbeitsfelder

Schon mehrfach habe ich über Aktivitäten der UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung” berichtet. Prof. Dr. Bernd Overwien hat mich jetzt auf das Ende letzten Jahres von der AG “Informelles Lernen” unter seiner Mitwirkung verabschiedete Grundlagenpapier II “Die Bedeutung von informellem Lernen für verschiedene Arbeitsfelder” hingewiesen (mein “Dialog” mit ihm ist hier nachzulesen). Einige Punkte aus dem anregenden Papier möchte ich hervorheben.

Sofort unterschreiben kann ich folgende Annäherung an den Begriff des informellem Lernens:

Die Frage, ob und in welchem Maß informelles Lernen gezielt gesteuert werden kann, ist neben der Frage von Selbstorganisation bzw. Selbststeuerung von Lerngruppen auch eine Frage des Wissensmanagements. Dabei liegt der Focus nicht auf der Verarbeitung und Speicherung von Informationen in Datenbanken und den optimalen Zugriff darauf, sondern auf der Generierung und Übertragung von Wissen. Wissen ist im persönlichen Erfahrungshintergrund verwurzelt. Im Bezug auf Wissen (und in Abgrenzung zu Daten und Information) bedeutet Lernen, individuelle Problemlösungen in den eigenen Erfahrungshorizont einzubauen. Informelles Lernen ist ‘Erfahrungswissen’ im sozialen Raum oder in der natürlichen Umwelt. Es ist von individuell wahrgenommenen Problemlagen und Interessen motiviert. Die Anwendung von Wissen führt zu Kompetenzen.

Im Papier wird jetzt die Bedeutung des informellen Lernens für verschiedene Arbeitsfelder entfaltet. Im Hinblick auf Betrieb und Arbeitsplatz wird betont, wie wichtig dass die Tätigkeit “lernhaltig” ist, “d. h. von ihrem Inhalt und ihrer kommunikativen Struktur her zum Lernen anregt und dass die sie Inhalte und Zwecke hat, über die sich der Einzelne identifizieren kann” und welcher großen Bedeutung hier lernenden Organisationen zukommt.

Weiter geht es um informelles Lernen in der Freizeit, bei der Regionalentwicklung und im zivilgesellschaftlichen Engagement. Ein lesenswerter Text für all diejenigen, die die grundsätzlichen Fragen von Lernen und Bildung noch nicht aus den Augen verloren haben.

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