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Vielfältige Schreibaktivitäten - nur nicht im Blog

Im meinem Blog hier ist es ruhig geworden in den letzten Wochen. Das hängt vor allem damit zusammen, dass ich an einer Reihe von Fachartikel gearbeitet habe, die viel Zeit und Kraft in Anspruch genommen haben. Ich schreibe mal die Themen auf, mit denen ich mich beschäftigt habe – wer hier öfter reinschaut, wird sich nicht weiter wundern:

  • Kompetenzbilanzierung - Hintergründe, Verfahren, Entwicklungsnotwendigkeiten, erschienen im REPORT – Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Heft 1/2007: Personen- und organisationsbezogene Bildungsberatung, Bielefeld, S. 62-74 (leider nicht Online verfügbar, hier aber wenigstens ein Abstract). Diesen Text habe ich gemeinsam mit Dr. Rüdiger Preißer verfasst. Wenn ich die Freigabe bekomme, werde ich den Text demnächst hier im Blog veröffentlichen. Wir greifen hier eine Unterscheidung aus der Evaluationsforschung auf und ordnen die vielfältigen Verfahren der Kompetenzbilanzierung und -erfassung zwei grundlegenden Ansätzen zu. Zu den summativen Verfahren zählen wir beispielsweise das KODE-Verfahren von John Erpenbeck; den formativen Verfahren ordnen wir die Kompetenzenbilanz Tirol und den TalentKompass NRW zu. Dazwischen sortieren wir den mittlerweile in einer Reihe von Bundesländern offiziell eingeführten ProfilPASS ein. Wir freuen uns über kritische Rückmeldungen zu unserem Ordnungsvorschlag.
  • Gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Jütte vom österreichischen Lifelong Learning Lab habe ich einen weiteren Fachartikel geschrieben. In einem intensiven Diskussionsprozess haben wir beide unsere Erfahrungen als Blogger ausgewertet. Eine sehr schöner Prozess, mal mit Abstand auf die eigenen Praxen zu schauen, dies durch die Brille eines anderen Bloggers immer wieder mit neuen Augen zu sehen und wirklich viel dabei über sich selbst und die persönliche Art zu lernen, wie ich Erfahrungen aufarbeite und dabei das Medium Weblog nutze. Eigenartig, dass ich parallel zum Schreiben des Artikels so gut wie gar nicht gebloggt habe, meine Energien waren irgendwie zu stark gebunden. Der Artikel erscheint im Sommer in folgendem Buch: Monika Rapold, (Hrsg.): Pädagogische Identität, Vernetzung und Verbandsarbeit, Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren. Er wird den Titel haben: Netzwerken von Pädagoginnen und Pädagogen in Zeiten des Web 2.0 – Zum Beziehungspotenzial geteilter Interessen in und außerhalb des Internets. Ich bin sehr gespannt, welche Reaktionen es auf unsere Reflexionen geben wird. Ist das Buch da, werde ich Ausschnitte des Textes hier zur Diskussion stellen.
  • Last but not least hatte ich die Aufgabe, eine Vortragspräsentation in einen Artikel für einen Tagungsband zu verwandeln. Hier hatte ich über das ein Ereignis mit nachhaltigen Wirkungen für mich berichtet. In diesem Text wende ich mich wieder meinem alten Lieblingsthema zu, dem biographischen Ansatz und den möglichen bzw. aus meiner Sicht notwendigen Folgen für pädagogisch-konzeptionelle Fragen und die Entwicklung moderner, pädagogischer Settings. Der Text wird unter dem Titel „Biographisch-narrative Gesprächsführung im pädagogischen Alltag – Kontexte, Interventionsregeln, Anwendungsformen“ in einem von Steffen Kirchhoff herausgegebenen Band im Sommer dieses Jahres erscheinen. Für den Vortrag hatte ich mir viele neue Abbildungen einfallen lassen, um meine Botschaften möglichst anschaulich zu vermitteln. Diese habe ich jetzt als Grundlage für die Formulierung der Abschnitte des Aufsatzes genommen. Eine ganz neue Erfahrung für mich. Aus der Erläuterung von Grafiken und Tabellen einen Text entwickeln. Nach meinem Eindruck, ist das Experiment gelungen. Ich werde weiter diese Art der Textproduktion weiter verfeinern.

Als nächstes steht ein Lehrauftrag an der Universität Flensburg an, bei dem ich in einem Blockseminar zur intensiven Auseinandersetzung mit dem biographisch-narrativen Ansatz in der Erwachsenenbildung einlade. Dann arbeite ich bereits an einem neuen Fachartikel über Erfahrungen mit dem TalentKompass NRW, einen hier schon des Öfteren vorgestellten Verfahren zu Bilanzierung und Entwicklung von Fähigkeiten und Interessen (s. o.). All das wird auch in nächster Zeit eher zu einer Flaute im Blog führen, was mich anfangs noch sehr kribbelig gemacht hat, jetzt aber gelassener sein lässt. Es ist wie es ist. Irgendwann ist mein Schreibreservoire erschöpft, das akzeptiere ich jetzt einfach mal.

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2 Responses to “Vielfältige Schreibaktivitäten - nur nicht im Blog”

  1. Strukturnetz Blog sagt:

    Kompetenzbilanzierung - Hintergründe, Verfahren, Entwicklungsnotwendigkeiten…

    Wie bereits angekündigt, hier jetzt der Artikel Kompetenzbilanzierung - Hintergründe, Verfahren und Entwicklungsnotwendigkeiten von Kollege Dr. Rüdiger Preißer und mir zum Download (veröffentlicht im report - Zeitschrift für Weiterbildungsforschu…

  2. Strukturnetz Blog » Blog Archive » Netzwerke von Pädagoginnen und Pädagogen in Zeiten des Web 2.0 … sagt:

    […] Vor ein paar Wochen hatte ich es bereits angekündigt. Hier ist jetzt der Aufsatz “Netzwerke von Pädagoginnen und Pädagogen in Zeiten des Web 2.0. Zum Beziehungspotenzial geteilter Interessen in und außerhalb des Internets”, den ich gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Jütte von der Donau-Universität Krems gerade veröffentlicht habe. Erschienen ist der Text in dem von Monika Rapold im Schneider Verlag Hohengehren herausgegebenen Sammelband “Pädagogische Identität, Netzwerke und Verbandsarbeit” (Baltmannsweiler 2007). […]

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