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Strukturnetz Blog

Angesichts der um sich greifenden Computermasken verlieren die Benutzer ihr eigenes Gesicht. (Jürgen Wilbert)

Öffentlichkeitsarbeit zwischen Manipulation und Hofberichterstattung?

10. September 2007

Da ich ja hauptberuflich u. a. für Kommunikation zuständig bin, genauer gesagt für PR oder - auf Deutsch gesagt - Öffentlichkeitsarbeit, habe ich jüngst eine wirklich empfehlenswerte Weiterbildung hierzu besucht. Veranstalter war das Deutsche Institut für Public Relations e. V., Hamburg, im Kurs gings um Methodische Öffentlichkeitsarbeit, statt gefunden hat das einwöchige Seminar in Bad Dürkheim.

Neben vielem anderen hat mich das Seminar sensibilisiert für die Unterschiede und Berührungspunkte zwischen Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Öffentlichkeitsarbeit unterliegt immer wieder der Gefahr, durch weitergegebene Informationen direkten Einfluss auf das Käufer- bzw. Nutzerinnenverhalten bestimmter Zielgruppen gewinnen zu wollen. Dies geschieht beispielsweise dann, wenn redaktionelle Beiträge in die Fachpresse lanciert werden, statt bezahlte Anzeigen zu schalten. Ein offensichtlich in der einen oder anderen Form häufig praktiziertes Vorgehen. Zuständig ist hier natürlich das Marketing und nicht die PR-Abteilung. Öffentlichkeitsarbeit kann und soll Marketing in einem solchen Fall flankieren, darf aber nicht als “günstigeres Marketing” missbraucht werden. Das widerspricht den Regeln der Pressefreiheit, was selbstverständlich auch zu Lasten der Fachorgane geht, die dieses Spiel mitmachen und dabei gut mitverdienen. Lesen Sie mehr … »

D-ELINA: Nachwuchspreis für innovative Lern-Arrangements ausgeschrieben

30. August 2007

DELINA_Logo_2008Das Deutsche E-Learning-Netzwerk D-ELAN e. V. hat mich auch in diesem Jahr wieder gebeten, auf die Ausschreibung des D-ELINA-Nachwuchspreises hinzuweisen. Das tue ich gerne:

D-ELINA, der Nachwuchspreis des deutschen E-Learning Netzwerks D-ELAN e.V., startet in die dritte Runde. D-ELINA steht für den Deutschen E-Learning Innovations- und Nachwuchs Award. Prämiert werden Konzepte erfolgreicher und erfolgversprechender E-Learning-Anwendungen (Lern-Arrangements) in Wirtschaft, Hochschule, öffentlicher Verwaltung und Schulen. Bewerber können ab sofort ihre Beiträge einreichen. Verliehen wird der Preis am 29. Januar 2008 auf der LEARNTEC, der europäischen E-Learning-Leitmesse in Karlsruhe.

Gesucht werden innovative Konzepte und Produkte, deren “Marktreife” bzw. Erprobung in der Praxis derzeit (noch) aussteht oder deren Entwicklung kürzlich abgeschlossen wurde und die bereits erste Praxistests erfolgreich bestanden haben. Im Blickpunkt stehen die Umsetzung und Anwendung zukünftig relevanter Technologien und die Berücksichtung und Weiterentwicklung geltender technologischer und qualitativer Standards. Preiswürdig ist zudem die wirkungsvolle Nutzung innovativer Tools (z. B. Social Software). Ausschlaggebend dabei sind vor allem der Innovationsgrad des Konzepts und der durchdachte Einsatz der Medien. Lesen Sie mehr … »

Netzwerke von Pädagoginnen und Pädagogen in Zeiten des Web 2.0 …

13. July 2007

rapold_paedagogische_identitaet_titelbildVor ein paar Wochen hatte ich es bereits angekündigt. Hier ist jetzt der Aufsatz “Netzwerke von Pädagoginnen und Pädagogen in Zeiten des Web 2.0. Zum Beziehungspotenzial geteilter Interessen in und außerhalb des Internets”, den ich gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Jütte von der Donau-Universität Krems gerade veröffentlicht habe. Erschienen ist der Text in dem von Monika Rapold im Schneider Verlag Hohengehren herausgegebenen Sammelband “Pädagogische Identität, Netzwerke und Verbandsarbeit” (Baltmannsweiler 2007).

Worum geht es uns mit dem Text? Wir haben das Experiment gewagt, langjährige Überlegungen mit Netzwerkanalyse und Netzwerktheorie (Jütte) mit der praktischen wie reflektierenden Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Phänomenen des “Mitmach-Internets” bzw. Web 2.0 (Völzke) zusammen zu bringen. Im Zentrum unserer Überlegungen steht dann die Auswertung unserer Erfahrungen mit dem Bloggen. Wolfgang Jütte bloggt seit einiger Zeit gemeinsam mit einem österreichischen Kollegen im LifelongLearningLab (l3Lab), und ich blogge hier seit Oktober 2005.

Für mich hat vor allem der Aspekt des Beziehungspotenzials von internetbasierten Aktivitäten wie Bloggen interessiert. Ich selbst mache immer wieder die Erfahrung, dass sogar durch ein so kleines Blog wie das Strukturnetz Blog immer wieder neue Kontakte zustande kommen und dass das sich über diesen “Knotenpunkt” neue “schwache” Beziehungen ausbilden, die - immer überraschend - in bestimmten Situationen Früchte tragen. Voraussetzung ist, dass gemeinsame Interessen bei den Beteiligten vorliegen. Und genau hier eröffnen nach meiner ganz praktischen Erfahrung in den letzten eineinhalb Jahren Weblogs ganz neue Möglichkeiten, die eigenen sozialen Netzwerke zu erweitern und neue Handlungsräume zu erschließen. Dies sollte von Pädagoginnen und Pädagogen mehr und mehr professionell genutzt werden, dass ist das Plädoyer, mit dem der Artikel endet. Das kann sicher auch zur stärkeren Verankerung pädagogischer Identität beitragen und in der berufspolitischen Verbandsarbeit genutzt werden. Andere Beiträge in dem erwähnten Sammenband geben dazu erste Erfahrungen wider. Mein Resumee jedenfalls: Zur professionellen Netzwerkarbeit gehört heutzutage das Bloggen. Vielleicht ist da ja jemand anderer Meinung - oder kann das aus ihrer/seiner jemand Sicht bestätigen?

Reinhard Völzke/Wolfgang Jütte: Netzwerke von Pädagoginnen und Pädagogen in Zeiten des Web 2.0. Zum Beziehungspotenzial geteilter Interessen in und außerhalb des Internets

Web 2.0 in der Beschäftigungsförderung - Teil 1

11. July 2007

Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit bei der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH in Bottrop habe ich gerade eine Artikelserie zu “Web 2.0 in der Beschäftigungsförderung” begonnen. Im ersten Teil geht es um RSS-Feeds. Ich habe einmal danach geforscht, welche für die Beschäftigungsförderung in NRW relevanten Internetseiten über diese Technologie verfügen und wie sie konkret eingesetzt wird. Die Ausbeute ist relativ dünn. Da liegt noch viel ungenutztes Potential. Jetzt bin ich gespannt, welche Weblogs, Wikis und Podcasts ich entdecken werde. Darum wird es in den nächsten Ausgaben unseres Magazins gib-info gehen.

Reinhard Völzke: Web 2.0 in der Beschäftigungsförderung - Teil 1: RSS-Feeds anbieten und abonnieren

Biografieorientierung in Erwachsenenbildung und Personalentwicklung?

9. July 2007

Auf der Rückfahrt von meinem Lehrauftrag an der Universität Flensburg – Thema: Was ist biografisches Arbeiten in der Erwachsenenbildung? – geht mir die Frage durch den Kopf, was ich denn diesmal von den Studierenden (der Erziehungswissenschaften, Schwerpunkt Erwachsenenbildung) gelernt habe. (Dass die Studierenden ihrerseits etwas gelernt haben, stelle ich einfach mal in den Raum.) Drei Anregungen nehme ich mit:

  1. Wie praxistauglich ist der Wunsch, in der Personalentwicklung die in einem Betrieb tätigen Personen nicht nur in ihren gegenwärtigen Kontexten, sondern auch in ihrem historischen Gewordensein wahrzunehmen? Widerspricht nicht eine wie immer konkret umgesetzte Biografieorientierung in der Personalentwicklung der Fokussierung auf die betrieblichen Interessen, wie sie wohl zum Kernbestand „personalwirtschaftlicher“ Tätigkeiten gehört?Wir haben auf diese grundlegende Frage im Seminar keine befriedigende Antwort gefunden. Am Ende stand die Sensibilisierung für diese Problem und das Interesse bei einigen Studierenden, nach Konzepten für eine personenzentrierte, biografieorientiere Personalentwicklung zu fahnden und im Rahmen eines Praktikums auf Umsetzbarkeit zu überprüfen. Lesen Sie mehr … »

Kompetenzen sollen definiert werden - macht das Sinn?

27. June 2007

Mit Kompetenzen kann man sich ja aus den unterschiedlichsten Perspektiven auseinander setzen. Was auffällt ist, dass die wissenschaftliche Diskussion und der Umgang mit dem Kompetenzbegriff in Personalentwicklung, Berufsausbildung und Weiterbildung in der Regel unverbunden nebeneinander herlaufen. Jetzt nimmt sich das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN e. V.) dieser Problematik an und will eine sogenannte PAS, also eine öffentlich verfügbare Spezifikation des Kompetenzbegriffs entwickeln.

Dass ich bei solchen Definitionsversuchen mit allgemein gültigem Anspruch äußerst skeptisch bin, weiß jeder, der in diesem Blog öfter vorbeischaut. Dass das nun aber bei einem solchen Begriff erneut versucht werden soll, macht mich wirklich nachdenklich. Welche Probleme sollen damit gelöst werden? Kann eine solche Definition dem jeweiligen anthropologischen, professionellen und institutionellen Hintergrund gerecht werden, in dem ja Kompetenz sehr unterschiedliches heißen kann - und von daher nicht zufällig für die allermeisten Personen auch sehr unterschiedliches bedeutet?

Ja, ja, ich kenne die Diskussion aus dem Qualitätsmanagement. Ohne klare Definitionen lässt sich keine Latte legen und keine Antwort finden auf die Frage, woran ich mich in meiner Tätigkeit oder bei meinem Produkt messen lassen will. Das gilt für Verfahrensweisen, Bohrlochnorumungen, Materialstandards. Aber für Begriffe mit einem dermaßen hohen Grad an Komplexität?

Ich bin gespannt, was bei der Sache herauskommt. Robert Freund schreibt dazu auch etwas in seinem Weblog und verweist auf die entsprechenden Veranstaltungen und Dokumente (Danke für den Hinweis).

Kompetenzbilanzierung - Hintergründe, Verfahren, Entwicklungsnotwendigkeiten

24. June 2007

Wie bereits angekündigt, hier jetzt der Artikel Kompetenzbilanzierung - Hintergründe, Verfahren und Entwicklungsnotwendigkeiten von Kollege Dr. Rüdiger Preißer und mir zum Download (veröffentlicht im report - Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Heft 1/2007, S. 62-71). Im Vorspann des Textes heißt es:

Der Kompetenzbegriff hat bereits seit den 1970er Jahren durch den Deutschen Bildungsrat Eingang in die padagogische Diskussion gefunden. Dennoch wurde er erst in jüngster Zeit zum Gegenstand einer intensiveren Auseinandersetzung. Immer geht es dabei um jenes Potenzial der Individuen, das über die in Zertifikaten dokumentierten Wissensbestände und Fertigkeiten hinausgeht. In diesem Beitrag werden drei methodologisch unterschiedliche Ansätze zur Kompetenzerfassung und -entwicklung aus dem deutschsprachigen Raum vorgestellt und analysiert. Vorab werden, auf der Grundlage einiger theoretischer Definitionsmerkmale von Kompetenzen und unterschiedlicher Verfahren der Kompetenzerfassung, Kriterien für eine Beurteilung von Kompetenzbilanzierungen vorgestellt. Das Schlusskapitel fasst zentrale Erkenntnisse zusammen und gibt Empfehlungen für solche Verfahren.

Herzliche Einladung zur kritischen Lektüre des Artikels. Hilft das von uns angebotene Ordnungsschema summativ/formativ, um die Vielfalt der auf dem Markt befindlichen Verfahren qualitativ zu strukturieren und für sich selbst besser entscheiden zu können, was das richtige Verfahren für die jeweils ins Auge gefasste Zielgruppe und den angestrebten Nutzen ist? Liegen wir mit den von uns als notwendig erachteten Entwicklungsbedarfen richtig? Wir sind für jede Rückmeldung dankbar.

Mehr davon: 1. Deutscher Weiterbildungstag

13. June 2007

weiterbildungstagBildung braucht Marketing. Das erkennen - wenn auch zaghaft - immer mehr Verantwortliche in Politik und Weiterbildung in Deutschland. Jetzt haben der Bundesverband der Träger der beruflichen Bildung und der Deutsche Volkshochschulverband eine gemeinsame Kampagne gegründet, die am 15. Juni 2007 den 1. Deutschen Weiterbildungstag veranstaltet. Eine in jeder Hinsicht unterstützenswerte Aktion, meine ich.

An über 500 Orten finden unterschiedlichste Aktionen statt, die auf unterhaltsame und anregende Weise auf die Bedeutung von Weiterbildung und lebenslangem Lernen aufmerksam machen. Die Kampagne enthält viele Elemente mit Vorbildcharakter für vergleichbare Initiativen, auch im Kleineren: eine wirklich professionell gemachte Website, die Unterstützung durch Prominente wie Handball-Bundestrainer Heiner Brand und Entertainer Jürgen von der Lippe, die Schirmherrschaft durch Bundespräsident Horst Köhler und die Beteiligung möglichst vieler Weiterbildungsakteure vor Ort. Oder die Ehrung dieser Vorbilder für die Weiterbildung am 14. Juni:

Dr. Dagobert Kotzur, ein vorbildlicher Unternehmer aus Hessen, der allen Mitarbeitern seines international tätigen Konzerns jeden beliebigen VHS-Kurs finanziert

Birgit Lang, eine innovative Dozentin, die Jugendliche in der Jugendstrafanstalt Berlin mit HipHop-Musik zum Nachdenken über ihr Leben bringt

Olesja Maximovitsch, eine Zuwandererin, die kein Deutsch sprach, kurze Zeit später aber in Deggendorf (Bayern) ihr Deutsch-Zertifikat mit höchstmöglicher Punktzahl erhielt

Hildegard Stolpe, eine rastlose und viel gefragte 86-Jährige aus Berlin mit einem Terminkalender wie ein Topmanager

Manuel Werner, ein junger Mann aus dem baden-württembergischen Pforzheim, der spät, aber nicht zu spät, seine zweite Chance zum Berufseinstieg nutzte

Melanie Grimm, ein Sprachgenie aus Bochum, das die Prüfung in Business Englisch vor der Londoner Handelskammer mit dem weltbesten Ergebnis absolvierte

Lilia Eirich und Peter Knopf, die vieles trennt und eines verbindet: Bildung! Der 65-Jährige und die 19-Jährige aus Rheinland-Pfalz lernen zusammen im Computer-Club

Wunderbare Beispiele für die das Leben bereichernde Wirkung von Lernen und Bildung! Wirklich vorbildlich und ermutigend diese Kampagne. Aus meiner Sicht eine notwendige Ergänzung um die Bemühungen, mittels finanzieller Anreize die Weiterbildungsbeteiligung zu verbessern (vgl. z. B. den Bildungsscheck in NRW).

BildungsWiki und/oder Wikipedia?

12. June 2007

wiki_bildungslexikon Seit einigen Wochen gibt es auf dem Bildungsportal Deutscher Bildungsserver als neuen Service ein Lexikon mit Bildungsthemen, das auf der Wiki-Technologie beruht. Nutzerinnen und Nutzer des Deutschen Bildungsservers werden aufgefordert, mit ihrem Wissen die vorhandenen Artikel zu ergänzen und die Arbeit an neuen Beiträgen zu beginnen, wenn Themen fehlen.

Die Basis des neuen Wikis bilden 500 Artikel, die aus der freien Enzyklopädie Wikipedia entnommen und teilweise bereits von der Redaktion des BildungsWikis weiter bearbeitet wurden. Zum Hintergrund schreiben die Macher des BildungsWiki:

“Wo sind die Schwachstellen? Auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften.”, so der Wikipedia-Begründer Jimmy Wales in einem Interview über die Online-Enzyklopädie.

Verbesserungen lassen sich bei der inhaltlichen Abdeckung geisteswissenschaftlicher Themen, der Qualität einzelner Artikel und der noch sehr zurückhaltenden Beteiligung professioneller Communities aus geisteswissenschaftlichen Disziplinen erzielen: hier setzt das BildungsWiki ein.

Das Wiki-Lexikon zum Bildungswesen startet mit einem Grundbestand von etwa 500 Artikeln, die auf Basis einschlägigen Fachvokabulars aus dem Artikelbestand von Wikipedia gefiltert und in das BildungsWiki importiert wurden (Wikipedia-Fork). Die Artikelkollektion soll mit redaktioneller Unterstützung des Deutschen Bildungsservers, aber vorrangig mit Unterstützung von Akteuren des Bildungswesens kontinuierlich verbessert, erweitert und mittels gemeinschaftlicher Verschlagwortung („Social Tagging“, „Folksonomy“) fachspezifisch erschlossen werden.

Diese Idee hat in der Community schon einige Zustimmung gefunden. Ich bin eher zwiespältig. Natürlich ist das eine gute Idee, sich den Artikeln mit Bildungsthemen speziell zuzuwenden, sie zu verbessern und zu ergänzen, so wie es die Wiki-Idee und -Technologie ermöglicht. Andererseits frage ich mich, ob es nicht besser wäre, genau dies innerhalb der Wikipedia zu organisieren. Wenn ich beispielsweise den Artikel zur Didaktik ergänzen möchte, wo werde ich das zukünftig tun? Im BildungsWiki? Dann aber ohne die Möglichkeit, direkt innerhalb der Wikipedia auf andere Artikel zu verlinken und natürlich auch ohne den Artikel selbst in der Wikipedia zu bearbeiten? Oder umgekehrt in der guten alten Wikipedia? - Vielleicht ist ja auch an das Rückspiegeln neuer Inhalte aus dem BildungsWiki in die Wikipedia gedacht?

Vielleicht verstehe ich ja die Idee des Social Tagging noch nicht richtig, die mit dem BildungsWiki verbunden wird. Jedenfalls überzeugt mich die an sich bestechende Idee des BildungsWiki noch nicht, weil hier dann an zwei Orten Inhalte parallel existieren, die eigentlich absolut identisch sein müssten. So jedenfalls kein überzeugendes Konzept für ein zeitgemäßes Wissensmanagement, oder?

Vielfältige Schreibaktivitäten - nur nicht im Blog

25. May 2007

Im meinem Blog hier ist es ruhig geworden in den letzten Wochen. Das hängt vor allem damit zusammen, dass ich an einer Reihe von Fachartikel gearbeitet habe, die viel Zeit und Kraft in Anspruch genommen haben. Ich schreibe mal die Themen auf, mit denen ich mich beschäftigt habe – wer hier öfter reinschaut, wird sich nicht weiter wundern:

  • Kompetenzbilanzierung - Hintergründe, Verfahren, Entwicklungsnotwendigkeiten, erschienen im REPORT – Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Heft 1/2007: Personen- und organisationsbezogene Bildungsberatung, Bielefeld, S. 62-74 (leider nicht Online verfügbar, hier aber wenigstens ein Abstract). Diesen Text habe ich gemeinsam mit Dr. Rüdiger Preißer verfasst. Wenn ich die Freigabe bekomme, werde ich den Text demnächst hier im Blog veröffentlichen. Wir greifen hier eine Unterscheidung aus der Evaluationsforschung auf und ordnen die vielfältigen Verfahren der Kompetenzbilanzierung und -erfassung zwei grundlegenden Ansätzen zu. Zu den summativen Verfahren zählen wir beispielsweise das KODE-Verfahren von John Erpenbeck; den formativen Verfahren ordnen wir die Kompetenzenbilanz Tirol und den TalentKompass NRW zu. Dazwischen sortieren wir den mittlerweile in einer Reihe von Bundesländern offiziell eingeführten ProfilPASS ein. Wir freuen uns über kritische Rückmeldungen zu unserem Ordnungsvorschlag. Lesen Sie mehr … »